Weltvogelpark Walsrode
Bei strahlendem Sonnenschein wurde die Reisegruppe der Senioren Union
Rastede von Rangern, einem schneeweißen Kakadu und einem bunten Papagei
im Vogelpark Walsrode begrüßt. Der Weltvogelpark ist mit 4000 Vögeln aus
650 Arten nicht nur der größte Vogelpark der Welt, sondern bietet
zusätzlich auf seinem Gelände eine der größten und schönsten
Parklandschaften Norddeutschlands, berichtet Adolf Marxfeld,
Vorstandsvorsitzender.
Als erstes erlebten die Seniorinnen und Senioren eine Flugshow: unter
freiem Himmel schwebte ein Kondor mit einer Spannweite von über 3 Metern
heran, um sich zielsicher über seine Beute herzumachen. In seiner
Heimat, den Anden, kann der Kondor mit Hilfe der Thermik bis auf 7000 m
aufsteigen.
Dann erschien nach entsprechender Ansage des vorführenden Rangers
ein Schwarm Kronenkraniche, gefolgt von einem Schwarm Roter Sichler,
einer Unterart von Ibissen. Zwischendrin zeigten Papageien und Kakadus
ihre Flugkünste. Bis zu 10 Jahre dauert die Dressur der Vögel für diese
Vorführung. Zahlreiche freilebende Störche verfolgten am Boden diese
Flugshow ebenfalls.
Nach dieser mit lebhaftem Beifall bedachten Show übernahmen zwei
Ranger die Führung der Seniorinnen und Senioren durch einen Teil der
Anlagen: In der Greifvogelanlage mit großzügigen Volieren bestaunte die
Reisegruppe u.a. Bartgeier,
die einen gefiederten Hals haben, weil sie sich auf die Knochen ihrer
Beute spezialisiert haben, Seeadler, eine Harpyie und einen Gaukler.
Weiter ging es zu dem Rothalskasuar, einem fast straußengroßen
Laufvogel, der mit seinen
dolchartigen Krallen und seiner Kopfhaube stark an seine Vorfahren, die
Saurier, erinnert. Bei Verteidigung seines Reviers kann er sogar einem
Menschen gefährlich werden, deshalb ist er durch einen großen
Wassergraben vom Publikum getrennt.
In der Kolibrihalle erfuhren die Senioren, dass es über 300 Arten dieser
Vögel gibt.
Beeindruckend auch die Regenwaldhalle, in der sich die Senioren wie im
Dschungel vorkamen. Auch hier konnten sie eine artenreiche Vogelschar
bewundern, zum Teil mit wunderschönem Gefieder ausgestattet.
Zwar ist der gesamte Vogelpark barrierefrei gestaltet, doch waren lange Wege
zurückzulegen. Die Kaffeepause war deshalb vor der Rückkehr nach Rastede
mehr als verdient.