Abwasserreinigungsanlage: Alles sauber?
Auf Nachfrage der Vorsitzenden der Senioren Union Heidi Exner, ob die geringere Abwassermenge aus Privathaushalten sich auf die zu reinigenden Rohre auswirke, bestätige van Aschwege die Abwassermenge sei von 140 bis 160 l pro Einwohner in den 70er Jahren auf zu erwartende 98l je Einwohner in 2017 gesunken. Eine größere Menge Wasser sei nun zum Spülen der Rohre notwendig. Auch erfuhren die Besucher, daß eine 4. Reinigungsstufe zur Filterung von Mikroplasten bereits geplant sei, obwohl dies noch nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Medikamentenrückstände könnten durch eine Ozonbestrahlung in einer weiteren Reinigungsstufe entfernt werden. Neugierig erkundigten sich die Teilnehmer nach den Entnahmestellen zur Kontrolle des Wassers in der Vehne. Zu Beginn war eine Studie zur Qualität des Wassers gezeigt und die Auswirkungen auf den Bestand der Fische, Insekten und anderen Lebewesen dargestellt worden. Erstaunt waren die Gäste welch vielfältiges und artenreiches Leben sich in der Vehne hält und nahmen das als einen Beweis für die bereits jetzt schon gute Abwasserqualität der Reinigungsanlage.