Zeichen für Miteinander der Generationen

PFLANZAKTION Konfirmanden und Senioren-Union setzen 150 Wildobststräucher


VON ERHARD DROBINSKI

PORTSLOGE
Ein Teilbereich des Kleinbahnradwanderweges im Bereich Portsloge ist aufgeforstet worden. In einer bisher einmaligen Aktion trafen sich Mitglieder der Konfirmandengruppe der Evangelischen Kirchengemeinde Edewecht und Mitglieder der Senioren-Union Edewecht, um gemeinsam insgesamt 150 Wildobststräucher zu pflanzen und somit ein Zeichen für ein Miteinander der Generationen zu setzen.

Unter der Anleitung des Gärtnermeisters Erich Henkensiefken konnten die insgesamt gut 50 Konfirmanden „ihren“ Wildobststrauch pflanzen. „Jeder Jugendliche erhält einen Baum für seinen neuen Lebensabschnitt, der nach der anstehenden Konfirmation im April für ihn beginnt. Dieser Baum soll sie später an ihre Wurzeln in Edewecht erinnern“, führte die Vorsitzende der Senioren-Union, Heidi Exner, aus.

Sie war es auch, die diese Aktion initiiert hatte. Bereits Ende 2010 hatte sie die entsprechenden Gelder zur Finanzierung der Sträucher bei der Gemeinde beantragt. Dabei war es nicht die Bewilligung der Finanzen, sondern das Finden eines geeigneten Platzes, was die Aktion verzögerte. Mit Pastorin Regina Dettloff war sich Heidi Exner schließlich bei der Unterstützung der Pflanzaktion schnell einig. Sowohl die Pastorin als auch die neue Kreisjugendreferentin Silke Meine hatten keine Schwierigkeiten, ihre Konfirmanden von einer Teilnahme zu überzeugen.

Die Jugendlichen nahmen gern an der Aktion teil, wie Tomke Schröder sagte. „Die Aktion macht wirklich Spaß“, konnte sie feststellen. Natürlich werde sie sich merken, wo sie ihren Baum hingepflanzt hat. Sie möchte schon mitbekommen, wie sich „ihre“ Pflanze zukünftig entwickelt.

Die anwesenden Senioren hielten sich beim Pflanzen etwas zurück. Sie werden die Patenschaft für die Wildobstbaumreihe übernehmen und darauf achten, dass sich möglichst alle Sträucher entsprechend entwickeln.

Ganz nebenbei werde mit dieser Bepflanzung auch die Attraktivität des Radwanderweges erhöht, wie Heidi Exner meinte. Die zufällig vorbeiradelnden Radfahrer äußerten sich dann auch gleich durchweg positiv.